trans Projekt "Offener Brief zum Thema PCs an namibianischen Schulen"

Hintergrundinformation

Die Organisation "Charity Network" betrieb ein sehr wichtiges Projekt bei dem es darum ging, ausgediehnte PC-Systeme aufzurüsten und als Spende an Schulen in Namibia zu richten. Bis hierer sehr lobenswert. ABER: Diese Systeme sollten mit dem Betriebsystem Windows 2000 bespielt werden, wobei die Lizenzen aus dem MAR - Programm Microsofts stammten. Dies machte unser Mitglied Michael Edwards stutzig, da Ihm eine staatlich geförderte Organisation in Namibia bekannt war, die sich um die Ausstattung der namibischen Schulen bereits seit langem erfolgreich kümmerte. Da der Projektleiter des Charity Network am Lessing-Gymnasium Norderstedt auf die Anfrage Michaels etwas realitätsfern antwortete, hatte sich die LUGN e.V. entschlossen, die Fragen in einem offenen Brief an Charity Network zu schicken. Aufgrund der damit hinzugezogenen öffentlichen Aufmerksamkeit kam es zu einem direkten Gespräch zwischen Charity Network und der LUGN e.V., bei dem beide Seiten Ihren Standpunkt erläuterten. Seitens Charity Network wurden viele Versprechen getätigt, die im Nachhinein leider nicht eingehalten wurden, so dass von den bereits nach Namibia gespendeten PCs einer nach dem anderen ausviel und nicht wieder Instand gesetzt wurde. Nachdem der internationale Druck auf Charity Network, der durch die Kontakte der LUGN e.V. endstand,  so groß wurde, dass diese Organisation hätte reagieren müssen geschah da unglaubliche; in einer Nacht und Nebel Aktion änderte Charity Network seine Projketseite inkl. Impressum und erklärte für das vorher beworbene Projekt nicht weiter verantwortlich zu sein.

Auswirkungen

Nicht zuletzt aufgrund der seitens der LUGN e.V. erzeugten internationalen Aufmerksamkeit setzte sich der Lions Club Windhoek, der an dem Projekt der Charity Network beteiligt war, mit der Organisation in Namibia " SchoolNet" zusammen und bat dort um Hilfe für die ausgefallenen Systeme, die im Vorwege durch Charity Network gespendet wurden.
Die LUGN e.V. unterhält heute noch Kontakt nach Namibia und unterstützt SchollNet und nicht zuletzt damit die Namibischen Schulen, wann immer es von Nöten ist und gewünscht wird. Einige LUGNs planen sogar ein gemeinsame Reise nach Windhoek um vor Ort, selbst mit Hand anzulegen.

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